Uplandsteig-Wandermarathon 2024

Pressemitteilung

Der Wandermarathon auf dem Uplandsteig fand am Samstag, 11. Mai, zum 9. Mal statt und hat damit inzwischen eine gewisse Tradition.
Bei der diesjährigen Veranstaltung wurde die max. Teilnehmerzahl von 200 Startern bereits drei Tage vor der Veranstaltung erreicht; das bedeutet eine neue Höchstzahl an Wanderern für die Uplandsteig-Veranstaltung. Eine "Nachmeldung" am Veranstaltungstage in Willingen war dadurch erstmals nicht möglich.

Auf drei Strecken über 68 km (Ultra-Marathon), 42 km (Marathon) und 21 km Halbmarathon konnten sich sportliche Wanderer der Herausforderung "Uplandsteig" stellen. Neben der Streckenlänge waren noch enorme Höhenmeter zu bewältigen; so mussten etwa die "Ultras" rund 1.500 Höhenmeter absolvieren.

Die Witterungsbedingungen waren optimal; bei sonnigem Wetter und Temperaten zwischen 9° Celsius und knapp 20° Celsius konnten wie gesagt rund 200 Teilnehmer auf die drei Strecken geschickt werden.
Wie in den Vorjahren hatten sich die Meisten für die 21 km-Strecke, dicht gefolgt von den 42 km-Wanderern angemeldet; im Gegensatz zum Vorjahr war die Teilnehmerzahl auf der 68km-Strecke in diesem Jahr geringer.

Start für alle Teilnehmer war das Besucherzentrum in Willingen. Dort konnten sich die Wanderer schon früh mit Kaffee und Kuchen stärken. Schließlich musste man sich, gerade was den Ultra betraf, doch ordentlich sputen, um im Zeitlimit zu bleiben. Denn Zielschluss war um 20 Uhr, also standen für die 68 km max. 14 Stunden an Lauf-/Pausenzeiten zur Verfügung.

Die Starter auf den kürzeren Strecken wurden zunächst mit Bussen zu ihren Startpunkten geshuttelt. Die Ultra-Marathonwanderer starteten direkt beim Besucherzentrum.

Unterwegs waren 5 Kontroll- und Verpflegungsstellen eingerichtet, an denen neben einer warmen Mittagsverpflegung, Obst, Riegel, Wurst-/Käsebrote und Kuchen natürlich jede Menge Getränke gereicht wurden.

Die allermeisten Starter konnten innerhalb der vorgeschriebenen Zeit finishen. Lediglich 2 Wanderer haben das Ziel aus eigener Kraft nicht erreicht und sich vom UGV abholen lassen.

Erschöpft, aber zufrieden mit ihrer Leistung, haben alle dann den 9. Wandermarathon im Besucherzentrum bei einer abschließenden Stärkung noch einmal Revue passieren lassen. Die Resonanz war sowohl den Streckenverlauf als auch die Verpflegung unterwegs betreffend, durchweg positiv.

Erstmals hat der UGV, der sich bei den vielen Veranstaltungssponsoren für deren Unterstützung bedankt, die Strecken auch als GPX-Dateien angeboten, so dass man sich neben der Wanderwegebeschilderung auch digital über den Streckenverlauf informieren konnte.

Einer Neuauflage des Uplandsteig-Wandermarathons im kommenden Jahr steht damit nichts im Wege.

Willingen, 13. Mai 2024
Dieter Pollack/UGV Willingen

Uplandsteig-Wandermarathon 2024

Teilnehmer-Interview

Am Samstag, dem 11. Mai hat der Upländer Gebirgsverein Willingen e.V. (UGV) zum 9. Mal seinen Wandermarathon ausgerichtet.
Angeboten wurden drei Strecken (68 km – 42 km – 21 km)

Wie die Veranstaltung bei Wanderern ankommt, können natürlich die Teilnehmer selbst am besten einschätzen.
Über die Marathon-Distanz waren Conni und Hansi Ulitzka, beide wohnen in Schwerte-Ergste, mit dabei, die dem UGV nachfolgend Frage und Antwort stehen.

Habt ihr schon häufiger an Marathon-Wanderungen teilgenommen?
Wir haben im vergangenen Jahr auf dem Uplandsteig, ebenfalls über die 42 km Marathon-Distanz, unsere Premiere gefeiert. Dabei hat es uns so gut gefallen, dass wir gleich im Anschluss einen neuerlichen Start ins Auge gefasst haben. Und so sind wir auch in diesem Jahr wieder mitgelaufen.

Wieso Willingen?
Wir kennen Willingen gut; haben verwandtschaftliche Beziehungen hierhin.
So konnten wir in diesem Jahr auch bei unserer Tante übernachten und alte Familienbande pflegen. Außerdem ist Willingen von uns aus nicht allzu weit entfernt; uns gefällt die Mittelgebirgslandschaft des Sauerlands sehr gut.

Und wie ist es in diesem Jahre gelaufen?
Im vergangenen Jahr sind wir bereits sehr gut über die Distanz gekommen.
Und das trotz der vielen Höhenmeter, die der Uplandsteig bietet.
In diesem Jahre war es fast noch besser; das Wetter (es war trocken, wie hatten morgens 9° Celsius – nachmittags knapp 20° Celsius) war, wir möchten mal sagen, optimal.
Natürlich zehrt so eine lange Strecke, aber an den drei für uns vorgesehenen Verpflegungsstationen wurden wir gut versorgt und konnten unsere Kräfte immer wieder auftanken.

Habt ihr euch denn auch mal verlaufen?
Nein, die Strecke war gut ausgeschildert.
Vom vergangenen Jahr kannten wir auch die "Knackpunkte". Aber an einer Stelle musste man genauer gucken, um die Wegemarkierung zu finden. Den UGV haben wir gleich darüber informiert.
Zudem hat man die Strecken als GPX-Dateien zur Verfügung gestellt, dieses Angebot haben wir aber nicht genutzt.

Was hat euch gut und was weniger gut gefallen?
Wir haben unterwegs sehr viele nette Wanderer, die dem gleichen Hobby frönen, getroffen.
Von der guten Verpflegung (die gibt’s übrigen auch schon vor dem Start und nach Zielankunft im Besucherzentrum) hatten wir bereits gesprochen.
Die Strecke war Klasse, wenn auch an der ein oder anderen Stelle noch matschig.
Am wichtigsten ist natürlich, dass wir die Distanz mental und körperlich gut bewältigt haben – wenn der eine von uns einen "Hänger" hatte, konnte er sich auf die Unterstützung des anderen verlassen.

Wenn wir in den kommenden Jahren etwas besser trainiert sind, nehmen wir uns vielleicht auch mal die gesamten 68 km vor. Hansi (schmunzelt): "Ich habe ja jetzt ein Jahr Zeit, Conny von der neuen Herausforderung zu überzeugen."

Unser Fazit: Uns hat es sehr gut gefallen und wir kommen bestimmt wieder.

Foto: Conny und Hansi Ulitzka vor dem "Startzentrum Willingen" (Quelle: privat)