Rundwanderwege um Willingen

Willingen und seine herrliche Umgebung lassen sich auf zahlreichen Wanderwegen erkunden. Sie sind zwischen 7 und 14 Kilometer lang und gut zu begehen. Startpunkt der Wege ist die Wandertafel am Besucherzentrum. Ab hier sind alle Wanderstrecken markiert und führen Sie wieder zu Ihrem Ausgangspunkt zurück.
W1: Weltcupschanze am Mühlenkopf [ 10.5 km ]
Am Besucherzentrum (BZ) beginnt die Wanderung. Ein kurzer steiler Abstieg führt hinab ins Itterbachtal. Vorbei am Viadukt, einer 30 m hohen Eisenbahnbrücke, und dem Abenteuergolfplatz, schlängelt sich der Weg entlang des Itterbachs leicht ansteigend bis zum Ortsteil Stryck. An einer alten Kornmühle vorbei, nähern wir uns schon dem Auslauf der Mühlenkopfschanze. Das Stadion mit einem Fassungsvermögen von 25000 Zuschauern bietet eine faszinierende Aussicht hinauf zum Adlerhorst, wo beim Weltcup die besten Springer der Welt auf ihren Start warten. Die Tour folgt dem Bachlauf auf einem kleinen Pfad bis in die Nähe des Waschkumps. An der Schutzhütte verlässt der Weg das Itterbachtal mit einem kurzen Anstieg. Gemütlich bergauf ist bald das Paradies erreicht. Das Naturschutzgebiet "Paradies" bezeichnet ein Feuchtgebiet, das in alten Zeiten nicht genutzt werden konnte - deswegen sah es da aus, wie im "Paradies". Der Weg verläuft jetzt etwas steiler, biegt dann aber nach rechts ab, in Richtung Anlauf Mühlenkopfschanze. Dort angekommen, kann man sich ein Bild davon machen, welchen Mut, nein welches Können, die Springer haben müssen, um hier mit guten Leistungen zum Sieg zu kommen. Die "größte Großschanze der Welt" zeigt, welche Anforderungen die Sportler zu erfüllen haben. Leicht bergab führt der Weg zum Waldlehrpfad, der nach einer großen Kurve, links in den Wald führt. Der kleine, nur halb gebaute Kohlenmeiler steht am Anfang des Pfades. Viel Wissenswertes über Waldwirtschaft, Tiere des Waldes, Bäume und Lebensräume im Wald ist hier dokumentiert. Am Endes Pfades überquert die Tour eine Teerstrasse. Vorbei am Ettelsberger Hof, mit einem fantastischen Blick auf das Willinger Wahrzeichen, dem Viadukt, nahern wir uns dem Ende des Rundweges am BZ.
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W4: Rundwanderung über die Heide und Goldpfad [ 14.3 km ]
Zunächst führt uns dieser Wanderweg in Richtung Ettelsberg-Kabinenbahn. Dort biegt man links ab, bis auf den 2. Querweg am Ettelsberg, auf den wir rechts weiterwandern. Nachdem man ein Waldstück durchlaufen hat, erreichen wir das Ruthenartal. Hier geht es steil nach oben bis hin zur "Großen Grube", wo Sitzgruppen zur Rast einladen. Auf einer Höhe von ca. 800 m führt der Weg nun weiter bis hin zum "Lütteke Feld" und der Hoppecke-Quelle. Ab hier gehen wir am Rande des Naturschutzgebietes "Große Heide" und Goldpfad ca. 2 km auf dem Uplandsteig. Dann biegt unser Wanderweg rechts ab und führt durch den "Keller" und das Hoppecketal zurück nach Willingen.
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W6: Eine Rundwanderung durch das Strycktal und Ettelsberg [ 12.9 km ]
Links an der Eislaufhalle vorbei beginnt die Wanderung und führt über den Kalbesnacken in den Ortsteil Stryck. Auf der linken Seite des Strycktals, vorbei an der Mühlenkopfschanze, geht es entlang durch das Tal leicht aufwärts bevor die Steigung entlang des Naturschutzgebietes "Alter Hagen" zunimmt, aber dennoch gut zu laufen ist. Auf der Höhe treffen wir dann wieder auf den Uplandsteig und den Rothaarsteig, denen wir nun in Richtung Lütteke Feld folgen. Am Streit verlassen wir die Steige und folgen nun den W6 weiter, er führt bis zur "Großen Grube" und dann über den Ettelsberg, vorbei am Hochheideturm, in Serpentinen den Ettelsberg hinab zurück zum Ausgangspunkt.
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W8: Rundwanderung über den Treis und Hohen Eimberg [ 12.7 km ]
Die Wanderung führt uns zunächst durch Willingen und folgt dem Uplandsteig bis zum Treis. Während der Uplandsteig oberhalb des Ortes dann rechts abbiegt, führt der Weg links herum hinauf auf die höchste Erhebung des Treis, dem "Hohen Eimberg" mit 804 m NN. Lange Zeit geht die Trasse dann auf der Grenze zwischen Hessen und NRW. Diesen Grenzweg verlassen wir dann beim sogenannten "Butterbaum", einer alten Buche, deren Überreste heute noch teilweise sichtbar sind. Bald schon wird auf dem Weg talwärts die kleine Siedlung "Lommerke" sichtbar. Nach dem Überqueren der Landesstrasse geht der Weg weiter am Fuße des Burgrings (eine alte Wallanlage) auf dem Pilgerweg Schwalefeld-Willingen zurück.
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W9: Rundwanderweg um den Orenberg und Iberg [ 7.6 km ]
Ein relativ kurzer, aber anspruchsvoller Wanderweg, bei dem einige stärkere Steigungen zu bewältigen sind. Zunächst geht es auch hier talwärts Richtung Viadukt und Golfplatz. Nach der Querung der Bundestrasse 251, geht es am Orenberg entlang zum Wakenfeld. Über freie Feldflur gelangen wir auf den Gipfel des Orenberges, dessen Kreuz man schon vom Ort aus sehen konnte. Durch den Sattel zwischen Iberg und Orenberg führt der Weg um den Iberg herum, vorbei am Ehrenmal und an der Halde der Schiefergrube wieder zurück in den Ort.
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