Ältere Artikel vom UGV

Fackelwanderung


Die von den Wanderführern des UGV begleiteten Fackelwanderungen haben in Willingen eine lange Tradition. Stets am vorletzten Tag des Jahres veranstaltet die Ettelsberg-Seilbahn (früher war der Gewerbeverein Aktives Willingen der Ausrichter) mit Einbruch der Dunkelheit die Wanderung vom Ettelsberg runter bis zum Besucherzentrum; die Streckenlänge beträgt rund 4 km.

Der Aufstieg erfolgte am 30. Dezember 2023 mit der Ettelsberg-Gondelbahn. Oben erhielten alle Teilnehmer eine Fackel, die man benötigt, damit der Fußweg ausreichend ausgeleuchtet ist, ausgehändigt. An der Fackelwanderung haben rund 500 Wanderer der der Ettelsberg-Seilbahn teilgenommen.

Das Wetter hat mitgespielt, es war trocken und nur recht schwach windig. Bis auf einige wenige Ausrutscher aus leicht matschigem Grund sind alle Teilnehmer wohlbehalten im Tal angekommen.

Das Fackelleuchten, das sich den ganzen Ettelsberg hinab erstreckte, ergab sowohl für die Teilnehmer als auch für Beobachter, die das Ganze aus dem Ort verfolgten, eine einzigartige Atmosphäre.

Die Fackelwanderung schloss damit ein sehr ereignisreiches UGV-Wanderjahr ab. Am Ende wünschten sich alle Teilnehmer einen guten Start ins neue (Wander-)Jahr 2024.

UGV Jahresabschlusswanderung 2023 am 28. Oktober


Bei uns Wanderern ist häufig der Weg das Ziel.
Der Upländer Gebirgsverein e.V. Willingen (UGV) führte am Samstag, 28 Oktober 2023 seine Jahresabschlusswanderung durch. Aber auch das sich anschließende Kaffeetrinken, das spätere Grünkohlessen, das Wiedersehen und der Austausch mit anderen Wanderern waren dann weitere Ziele an diesem Tage.

Für die Wanderung wurden zwei Strecken, nämlich eine 12 km und eine 6 km Wanderung angeboten. Die längere Strecke startete um 12.00 Uhr am Besucherzentrum. Wanderführer Manfred Querl konnte 11 weitere Teilnehmer begrüßen. Bei zunächst regnerischem Wanderwetter ging es ins Hoppecketal, hoch Richtung Mittelsberg über Lüttekefeld wieder bergab ins Strycktal und dem Bachlauf folgend zum Kaffeetrinken in das Cafè Friederike.

Für die kürzere Wanderstrecke fanden sich insgesamt 22 UGV-Mitglieder bei inzwischen trockenem Wetter zum Start am Besucherzentrum ein. Wanderführer Dieter Pollack hatte eine Wanderroute ohne viele Höhenmeter über den W1 zur Mühlenkopfschanze, durch den naturbelassenen Pfad zum "Paradies" und auf Parallelwegen zurück ebenfalls bis zum Cafè Friederike ausgewählt.

Dort trafen sich dann beide Wandergruppen zur Stärkung bei Kaffee und Kuchen sowie zum gemütlichen Austausch über gemeinsame Wandererlebnisse. Im Laufe des Nachmittags stießen noch einige UGVler hinzu, sodass letztlich knapp 50 Wanderer am Ausklang des Wanderjahres teilnahmen und sich am Abend beim traditionellen Grünkohlessen stärkten.

Über die Ehrungen für 30jährige Vereinsmitgliedschaft, die im Rahmen der Veranstaltung vorgenommen wurden, wird in einem gesonderten Artikel (s.unten) berichtet.

Die Jahresabschlussveranstaltung hat beim UGV eine lange Tradition. Dabei findet im jährlichen Wechsel eine mehrtätige Jahresabschlussfahrt oder, wie in diesem Jahre, eine gemeinsame Wanderung im Upland statt. Im nächsten Jahr wird der UGV dann seinen Mitgliedern wieder eine Fahrt in eine andere schöne Wanderregion anbieten.

UGV Jahresabschlusswanderung 2023 - Ehrungen


Der Upländer Gebirgsverein e.V. Willingen (UGV) führte am Samstag, 28 Oktober 2023 seine Jahresabschlusswanderung durch.

Höhepunkt der Veranstaltung war die Ehrung langjähriger Vereinsmitglieder, die von den Vereinsvorsitzenden Else Kummer und Helmut Kesper vorgenommen wurde.

In den Vorjahren konnten coronabedingt keine Ehrungen durchgeführt werden. Diese wurden deshalb jetzt nachgeholt und zusammen mit den aktuellen Vereinsjubiläen vorgenommen.

Für die 30jährige UGV-Vereinsmitgliedschaft wurden geehrt:

  • Friedhelm und Elisabeth Tenbusch
  • Volker und Gerlinde Slowek
  • Ulrich und Karin Vollbracht
  • Hans und Gisela Goerzen
  • Rainer Behle
  • Emil und Brigitte Querl
  • Margret Bangert
  • Marie Luise Rüther
  • Axel und Ute Sauer
  • Wilhelm Saure (Kellermann)
  • Friedrich und Wilma Reinhold
  • Herbert und Brigitte Göbel
  • Peter und Marianne Vekens
  • Klaus und Annegret Galhofer
  • Rüdiger Schmitz

Die anwesenden Jubilare erhielten im Rahmen der Ehrung eine Ehrenurkunde und einen UGV-Anstecker für ihre langjährige Treue zum Upländer Gebirgsverein.

Den ganzen Uplandsteig an einem Tag durchwandern

Der Uplandsteig-Wandermarathon 2023

Am Samstag, 13. Mai, war wieder "Marathonzeit" in Willingen.
Auf drei Strecken über 68 km (Ultra-Marathon), 42 km (Marathon) und 21 km Halbmarathon konnten sich sportliche Wanderer der Herausforderung "Uplandsteig" stellen. Neben der Streckenlänge waren noch enorme Höhenmeter zu bewältigen; so mussten etwa die "Ultras" rund 1.500 Höhenmeter absolvieren.

Die Witterungsbedingungen waren optimal; bei überwiegend sonnigem Wetter und Temperaten zwischen 7° und 18° Celsius nahmen insgesamt 183 Teilnehmer die Strecken unter ihre Wanderschuhe.
Der Upländer Gebirgsverein war mit der Teilnehmerzahl sehr zufrieden, war es doch bei der achten Veranstaltung die zweithöchste Zahl an Nennungen. Während in den Vorjahren die meisten Wanderer auf der mittleren und kurzen Strecke gemeldet waren, nahmen in diesem Jahr mit 54 Startern so viele Wanderer wie noch nie die Ultra-Marathon Strecke in Angriff.

Start für alle Teilnehmer war das Besucherzentrum in Willingen. Dort konnten sich die Wanderer schon früh mit Kaffee und Kuchen stärken. Schließlich musste man sich, gerade was den Ultra betraf, doch ordentlich sputen, um im Zeitlimit zu bleiben. Denn Zielschluss war um 20 Uhr, also waren die 68 km in max. 14 Stunden zu bewältigen.

Die Starter auf den kürzeren Strecken wurden zunächst mit Bussen zu ihren Startpunkten geshuttelt. Die Ultra-Marathonwanderer starteten direkt beim Besucherzentrum.

Unterwegs waren 5 Kontroll- und Verpflegungsstellen eingerichtet, an denen neben einer warmen Mittagsverpflegung, Obst, Riegel, Wurst-/Käsebrote und Kuchen natürlich jede Menge Getränke gereicht wurden.

Die allermeisten Starter konnten innerhalb der vorgeschriebenen Zeit finishen. Lediglich 6 Wanderer haben das Ziel aus eigener Kraft nicht erreicht und sich vom UGV abholen lassen müssen.

Erschöpft, aber zufrieden mit ihrer Leistung, haben alle dann den 8. Wandermarathon im Besucherzentrum bei einer abschließenden Stärkung noch einmal Revue passieren lassen. Die Resonanz war sowohl den Streckenverlauf als auch die Verpflegung unterwegs betreffend, durchweg positiv.

Einer Neuauflage des Uplandsteig-Wandermarathons im kommenden Jahr steht damit nichts im Wege.

Willingen, 13. Mai 2023
Dieter Pollack/UGV Willingen

Jahreshauptversammlung 2023


Die Jahreshauptversammlung 2023 des Upländer Gebirgsvereins Willingen e.V. fand am Freitag, 17. März 2023 im "Sporthotel Zum Hohen Eimberg" statt.
Erschienen waren 52 Vereinsmitglieder.

Vorsitzender Helmut Kesper begrüßte die teilnehmenden Vereinsmitglieder. Er verlas die seit der letzten Jahreshauptversammlung neu in den Verein eingetretenen Mitglieder, die sich, so sie persönlich anwesend waren, kurz erhoben. Helmut Kesper erinnerte an die acht verstorbenen Vereinsmitglieder; die Vereinsmitglieder ehrten die Verstorbenen in einer Schweigeminute.

Vorsitzender Helmut Kesper berichtete über die vielfältigen Vereinsaktivitäten des UGV im Jahre 2022. So wurde im Mai 2022 der Uplandsteig-Wandermarathon durchgeführt, der mit knapp 100 Teilnehmern weniger gut besucht war, als zu Vor-Corona-Zeiten. Neben diversen Wanderveranstaltungen des UGV, über die unter im nächsten Absatz berichtet wurde informierte er über die Jahresabschlussfahrt nach Höxter und den traditionellen ökumenischen Gottesdienst auf der Großen Grube. Helmut Kesper bedankte sich im Namen des Vereinsvorstands bei den vielen Helfern, die zum Gelingen der zahlreichen Veranstaltungen beigetragen haben.

Vorsitzender und Wanderwart Manfred Querl stellte die im Verlauf des Jahres 2022 durchgeführten UGV-Wanderungen vor. So wurden Nikolaus-, Ganz- und Halbtageswanderungen durchgeführt. Im Rahmen des Spring-Gemeindefestivals haben die UGV-Wanderführer den Wandergruppen die Willinger Gebirgslandschaft nähergebracht. Zum Deutschen Wandertag 2022 haben 12 Wanderer den UGV in Fellbach (als einziger Verein unter dem Wimpel des HWGHV) vertreten. Der UGV hat eine Sternwanderung mit 650 TRIVAGO-Mitarbeitern organisiert; 24 Wanderführer und -helfer haben die einzelnen Gruppen geführt. Eine Wandergruppe hat am Hochheidetag auf dem Neuen Hagen teilgenommen; die Jahresabschlussfahrt 2022 führten den UGV nach Höxter.
Der UGV hat im vergangenen Jahr 106 Halbtageswanderungen mit über 2.000 Teilnehmern (2.200 km) und 48 Ganztageswanderungen mit 680 Teilnehmern (690 km) absolviert.
Manfred Querl bedankte sich bei den Wanderführern für die geleistete ehrenamtliche Arbeit.

Kassenwart Armin Schmalz berichtete von einer weiterhin positiven Entwicklung der Vereinsfinanzen. Der Kassenbestand des UGV hat sich im vergangenen Jahr geringfügig erhöht. Die Einnahmen aus Vereinsbeiträgen sei allerdings auf Grund leicht zurückgehender Mitgliederzahlen rückläufig. Deshalb gelte es, u.a. bei anstehenden Veranstaltungen für eine UGV-Mitgliedschaft zu werben. Einige UGV Veranstaltungen (Wandermarathon, Gottesdienst Große Grube, Sternwanderung TRIVAGO) haben einen Einnahmeüberschuss erzielt. Die anzeigenfinanzierte Broschüre "UGV-Wanderführer" schließt mit einem Überschuss ab. Die Mittel werden eingesetzt, um Vereinsaktivitäten zu finanzieren und - veranstaltungen durchzuführen.
Abschließend informierte Kassenwart Armin Schmalz, dass die Gemeinnützigkeit des UGV aktuell anerkannt wurde und damit für weitere drei Jahre bestehe.

Die Kassenprüfung für das Geschäftsjahr 2022 wurde von Reinhold Strugholtz und Helmut Korte durchgeführt. Helmut Korte verlas den Prüfbericht; er bescheinigt dem Kassenwart eine sehr gewissenhafte Kassenführung. Buchungen und Belege wurden stichprobenartig geprüft; es kam zu keinerlei Beanstandungen. Die Kassenprüfer empfehlen den Vereinsmitgliedern, den Kassenwart und den gesamten Vereinsvorstand zu entlasten. Die Versammlung entlastet den Kassierer sowie den UGV-Vereinsvorstand einstimmig.

Reinhold Strugholtz scheidet als Kassenprüfer aus; Gudrun Schlüter wurde von der Versammlung einstimmig als neue Kassenprüferin gewählt. Sie wird im kommenden Jahr gemeinsam mit Helmut Korte die Kassenprüfung vornehmen. Vorsitzender Helmut Kesper informierte über folgenden Angelegenheiten:

  • es werden Helfer gesucht, die am Samstag, 13. Mai 2023 bei der Durchführung des Uplandsteig- Wandermarathons unterstützen
  • die Gemeinde Willingen beabsichtigt im Laufe des Jahres 2023 in Willingen einen Wanderführer-Grundlehrgang anzubieten; Mitglieder, die den UGV als Wanderführer unterstützen möchten, können sich hierzu beim Vorstand anmelden
  • nach dem Ableben von Rudi Horstmann wird noch jemand für die Funktion des Wegewartes gesucht
  • am 28.10.2023 wird anstelle einer Jahresabschlussfahrt eine Jahresabschlusswanderung durchgeführt, die schriftliche Einladung hierzu erfolgt zu gegebener Zeit – im Rahmen dieser Veranstaltung sollen dann auch die Ehrungen für langjährigen Vereinsmitgliedschaft erfolgen
gefertigt:
Dieter Pollack

UGV-Jahres Abschlussfahrt 2022


Manfred Querl, Wanderwart UGV Willingen

Am letzten Wochenende im Oktober fand die Jahres Abschlussfahrt des UGV Willingen statt. Das Ziel im Weserbergland war die Stadt Höxter und das Weltkulturerbe Corvey.

Die Anfahrt mit dem Reisebus war kurz. Im Hotel Niedersachsen in Höxter war die Reisegruppe untergebracht. Nach einer Stärkung am Frühstücksbuffet wurde die erste Wandergruppe zum Start der Tour im Weserbergland nach Ovenhausen gebracht. Über den Heiligenberg, vorbei am Bismarckturm, durchs schöne Schleifental und die Godelheimer Seen, führte der Weg nach 12 km wieder zurück nach Höxter. Die zweite Wandergruppe startete später. Nach einer kurzen Zugfahrt, war Start ihrer Tour in Lüchtringen. Zurück zur Stadt führte der Weg entlang der Weser, vorbei an den Gärten des Klosters Corvey. Der Weg durch den Hafen war den Wanderern leider versperrt. Für die Landesgartenschau 2023 in Höxter werden große Flächen an der Weser und in der Stadt neu gestaltet. Beide Gruppen brauchten bei Temperaturen um 20° Grad eine Erfrischung. Zum Glück waren die Biergärten noch auf. Ein gemeinsames Abendessen, mit anschließendem gemütlichen Beisammensein, rundete den Tag ab.

Am zweiten Tag, nach einem reichhaltigen Frühstück, startete die erste Gruppe wieder in Ovenhausen. Die 12 km Tour führte durch einen herbstlichen Blätterwald aus Buchen und Roten Eichen zur Schenken- Küche, einem Ausfluglokal oberhalb von Ovenhausen. Die 6,5 km Tour startete in Brenkhausen, und führte auch zur Schenken- Küche. Bei einem gemeinsamen Waffelessen tauschten die Gruppen ihre gewonnenen Eindrücke vom Tag aus. Ein toller Tag bei bestem Wanderwetter ging mit einem Abendessen in Höxter zu Ende.

Das Frühstück am dritten Tag konnte eine Stunde später anfangen, wegen der Umstellung der Uhr auf Winterzeit. Ein gemeinsamer Spaziergang zum 2,2 km entfernten Kloster Corvey mit anschließender Führung, war der Start in den Sonntag. Ein beeindruckendes Gebäude mit wechselnden Funktionen ist das Weltkulturerbe. Heute ist es ein Schloss und wird von den Eigentümern noch immer bewohnt. Zum Ende der Führung wurden wir wieder vom Reisebus abgeholt. Ein letztes Mittagessen bei der Heimfahrt wurde in Haarbrück im Alten Kornhaus eingenommen.

Gegen 16:00 Uhr waren wir wieder in Willingen angekommen. Drei schöne Tage im Weserbergland bei bestem Wetter waren zu Ende.

Heiße Tage beim deutschen Wandertag 2022


Traditionen bewahren – ein Motto vieler Vereine. Der Upländer Gebirgsverein (UGV) ist der Tradition gefolgt und ist mit einer kleinen Gruppe von zwölf Mitgliedern zum deutschen Wandertag nach Fellbach gefahren. Im schönen Remstal gelegen, begrüßte uns die diesjährige Wanderhauptstadt mit wolkenlosem Himmel und Temperaturen bis zu 39° C. Unser Hotel, im Ortsteil Schmiden gelegen, hatte seine Zimmer mit Klimaanlagen versehen. So konnten wir wenigstens gut schlafen. Drei Fahrgemeinschaften hatten sich auf den Weg gemacht. Nach dem Einchecken haben wir die Nachbarstadt Waiblingen mit seiner historischen Altstadt angesehen.
Abendessen gab's im Biergarten unseres Hotels.

Am nächsten Tag waren wir zu einer Wanderung auf dem Remsweg angemeldet. Die Wanderführerin hatte wegen der hohen Temperaturen die Tour verlegt. Etwas kürzer, geplant waren 14 km und etwas mehr durch den Wald. Eine gute Entscheidung! So waren wir noch fit, als am Abend die Wimpelgruppe von Bad Wildungen in Fellbach begrüßt wurde. Ein schöner Abend an der Schwabenlandhalle.

Für den Freitag hatten wir keine geführte Tour bekommen. Dank eines guten ÖPNV sind wir nach Schwäbisch Gmünd gefahren. Hier hatten wir eine eigene Tour ausgearbeitet, die überwiegend im Wald verlief. Über schmale Pfade hinauf zu einem Gelände, auf dem vor wenigen Jahren eine Landesgartenschau stattgefunden hatte. Über den Kugelbahnweg wanderten wir zurück zur Stadt. Der Marktplatz und der Platz rund ums Münster zählen mit ihren barocken Stadthäusern zu den schönsten Plätzen Süddeutschlands. Während der Rückfahrt konnte man schon erkennen, dass ein Gewitter kommen würde. Auf den letzten Metern zum Hotel fielen die ersten dicken Tropfen. Der Regen war heftig, aber kurz. Gegen die extreme Trockenheit im Remstal hat er nicht viel geholfen.

Samstag Morgen hatten wir wieder eine geführte Tour durch Obstwiesen und Weinberge mit einer Einkehr in einem "Besen", wie die Straußenwirtschaften hier heißen. Durch das Gewitter hatte sich die Luft und auch die Temperatur um einiges verbessert, aber am Ende der 12 km langen Tour waren es wieder 35°C.

Der Sonntag war für den Festzug freigehalten. So war etwas mehr Zeit zum Früh-stücken. Gruppenbilder wurden gemacht. Mit neuen Poloshirts und Strohhüten machten wir uns auf den Weg zum Neuen Kelter, wo der Festzug aufgestellt wurde. Zu unserer großen Überraschung mussten wir feststellen, dass wir die einzige Gruppe waren, die den HWGHV vertreten haben. Zurück an der Schwaben-landhalle gab es noch einige konstruktive Gespräche und die Abschlussfeier.
Nach einem gemeinsamen Abendessen sind wir am späten Abend ins Hotel gefahren. Am nächsten Morgen wurde gepackt und gefrühstückt. Bilder wurden hin- und hergeschickt. Alle waren sich einig:
Wir fahren zum nächsten deutschen Wandertag 2024 ins Eichsfeld

Wenn alle gesund bleiben und die Zeiten vielleicht wieder besser sind, werden wir es machen, denn Tradition verpflichtet.

Manfred Querl, Wanderwart UGV Willingen

Den ganzen Uplandsteig an einem Tag durchwandern

Der Uplandsteig-Wandermarathon 2022


Der Uplandsteig führt auf 68 km Länge und rund 1.500 Höhenmeter einmal durch alle neun Ortsteile der Uplandgemeinde Willingen. Auf dem Steig durchwandert man bewaldete Höhen und teils offene Täler, durch die Gebirgsbäche plätschern. Tolle Aussichten belohnen für die Mühen, die die vielen Auf- und Abstiege bereiten.

Normalerweise sind schon Halbtageswanderungen auf dem Uplandsteig, der als einer der ersten Steige deutschlandweit vom Deutschen Wanderverband als "Qualtitätsweg Wanderbares Deutschland" ausgezeichnet ist, sehr anspruchsvoll.

Umso erstaunlicher ist es, dass sich einmal im Jahr hier sehr ambitionierte Wanderer treffen, um den Uplandsteig an einem einzigen Tag zu erwandern. Am 14. Mai war es wieder soweit. Der Upländer Gebirgsverein Willingen e.V. (UGV) hatte eingeladen und insgesamt 87 Wanderer machten sich auf dem Weg um bei der 7. Auflage eine der drei angebotenen Distanzen

  • 68 km, den "Ultra-Marathon",
  • 42 km, dem "Marathon" oder
  • 21 km, den "Halbmarathon"

bei allerbestem Wanderwetter unter die Wanderschuhe zu nehmen.

Die Ultras starteten bereits um 6.00 Uhr am Besucherzentrum. Insgesamt 27 Wanderer begaben sich auf die längste der angebotenen Strecken, um die eigenen Grenzen auszuloten. Um 08.30 Uhr folgte der Start von 31 Marathonis, die mit dem Bus zum Startpunkt nach Eimelrod geshuttelt wurden.

Schließlich konnte der UGV um 10.30 Uhr 29 Teilnehmer für die "kurze" Strecke ab Usseln/Knoll auf die Reise schicken.

Insgesamt waren fünf Kontrollstellen eingerichtet, an denen die Wanderer auch mit Speisen und Getränken verpflegt wurden. Ziel für alle Teilnehmer war das Besucherzentrum in Willingen, wo alle Finisher eine Urkunde und einen Pin der Veranstaltung als Andenken erhielten. Bei Kaffee, Kuchen und anderen Köstlichkeiten haben dort viele das Erlebte im Kreise Gleichgesinnter noch einmal Revue passieren lassen. Die meisten Teilnehmer haben bereits angekündigt, im Mai 2023 beim nächsten "Uplandsteig-Wandermarathon" wieder starten zu wollen.

Trotz der Strapazen haben bis auf zwei Teilnehmer alle das Ziel in Willingen erreicht. Die letzten Wanderer trafen übrigens pünktlich zum Zielschluss um 20.00 Uhr (als nach 14 Stunden) beim Besucherzentrum ein.

UGV-Wanderkästen neugestaltet


Die Wanderkästen des Upländer Gebirgsvereins Willingen e.V. beinhalten seit jeher nützliche Tipps zum Wandern sowie die Wandertermine der vom UGV kostenlos veranstalteten geführten Wanderungen.

Die alten Aushangkästen waren ein wenig in die Jahre gekommen; aus diesem Grunde hat der UGV alle vier Kästen neugestaltet und bei der Gelegenheit erstmals auch weitergehende Informationen bis hin zum Download der Wanderstrecken per QR-Code digitalisiert.

Dabei werden die TOP 10 der Willinger Wanderwege beginnend mit den Flaggschiffen "Uplandsteig" und "Besinnungsweg" neu beschrieben. Diese Wege-Informationen sollen kurzfristig auch auf der UGV-Homepage online gestellt werden.

Dass Wanderer und Radfahrer gut zusammenarbeiten zeigt, dass mit Volker Schröder, dem der herzliche Dank des UGV's gilt, ein Urgestein in der Mountainbike-Szene den Upländer Gebirgsverein ganz wesentlich bei der Gestaltung der neuen Wanderkästen mitgewirkt hat.

Neuwahlen am 30. Oktober 2020


von Dieter Pollack

Die Jahreshauptversammlung 2020, die am Freitag, 30. Oktober 2020 im Kurhotel Hochsauerland 2010 nachgeholt wurde, war in zweifacher Hinsicht etwas Besonderes. Zum einen mussten die Vorgaben der Corona-Verordnungen beachtet werden. Abstandsregeln einhalten und Kontakte vermeiden war also angesagt. Außerdem konnte der gesellige Teil der Versammlung mit dem traditionellen gemeinsamen Abendessen, der für viele der Vereinsmitglieder ein wesentlicher Bestandteil der alljährlichen Versammlungen ausmacht, leider nicht stattfinden. Letztlich konnte der Vereinsvorstand nur 20 Mitglieder zur JHV 2020 begrüßen.

Zum anderen standen Vorstandswahlen auf der Tagesordnung, die folgendes Ergebnis haben:
Vorsitzende: Helmut Kesper, Else Kummer und Manfred Querl
Schriftführerin: Sabine Jäger (Stellvertreter: Achim Kramer)
Kassierer: Armin Schmalz (Stellvertreter: Volker Scholz)
Wanderwart: Manfred Querl
Wegewart: Rudi Horstmann
Presse- und Medienwart: Dieter Pollack

Kassierer Volker Scholz konnte über eine weiterhin solide Kassenlage des Vereins berichten.

Die Ehrung der ausscheidenden Vorstandsmitglieder sowie der langjährigen Vereinsmitglieder werden nachgeholt.

Indian Summer im Spessart

23. bis 25. Oktober 2020 (Jahresabschlussfahrt)


Manfred Querl

Lange geplant, mehrmals geändert und mit flauem Gefühl im Magen, fand sie dennoch statt: Die Jahresabschlussfahrt des Upländer Gebirgsvereins.

Bis zum Schluss wurde lange überlegt, ob man trotz der steigenden Coronazahlen die geplante Abschlussfahrt durchführen sollte oder nicht. Beide Landkreise waren noch im orangen Bereich, deshalb wurde nicht abgesagt. Die Teilnehmerzahlen waren etwas geschrumpft, aber noch im Bereich des "Machbaren".

Gestartet wurde um 6:30 Uhr bei Auto Hellwig mit 27 Mitgliedern bei durchwachsenem Wetter. Alle dachten positiv und ignorierten die grauen Wolken am Himmel. Vorbei an Korbach, Marburg, Gießen und Aschaffenburg erreichten wir gegen 9.30 Uhr unseren Zielort Rothenbuch im Spessart. Wir wurden begrüßt vom Hausherrn, Herr Roth. Er und seine Familie betreiben das Hotel Spechtshaardt. Die Zimmer wurden verteilt und alle trafen sich im Speiseraum, wo ein kräftiges Frühstücksbuffet frische Lebensgeister weckte. Hier erwartete uns Michaela Orth, die Wanderwartin des Spessartwandervereins, Abteilung Rothenbuch.

Sie und ihre Kollegen/innen haben uns an 2 Tagen die Schönheiten ihrer Region gezeigt. Die langen Strecken waren 15-17, die mittleren 10-13, die kurzen 5-7,5 km lang. Am ersten Tag wurde der Panoramaweg rund um Rothenbuch abgewandert, durch herrliche Buchenwälder, schönen Aussichten und vielen Informationen rund ums Dorf, mit einem kleinen Schloß und einem renaturierten Bachlauf. Alle drei Gruppen erreichten gegen 16:30 Uhr wieder das Hotel. Um 18:00 Uhr haben wir das Abendmenue eingenommen und danach in lustiger Runde zusammengesessen.

Um 9:45 Uhr an nächsten Morgen wurden die Wanderer der langen Strecke von ihrem Wanderführer begrüßt. Uralte Eichen mit einem Umfang von 4,90 m, Biberdämme und immer wieder herrlich gefärbte Buchenwälder lagen am Weg. Weite Wiesenflächen und verwunschene Täler rundeten das Bild ab. Die Gruppe für die mittellange Strecke startete um 11:30 Uhr. Beide Gruppen hatten das Wasserschloß Mespelbrunn als Ziel. Fast zeitgleich erreichten wir das Schloß, das durch die Dreharbeiten für Filme, wie das Spukschloß im Spessart, bekannt ist. Die Gruppe für die kurze Tour hatte Mespelbrunn mit dem Bus angefahren, und einen Rundweg ums Schloß gemacht. Nach einem gemeinsamen Kaffeetrinken hat uns der Bus zurückgebracht. Wir haben uns von den Wanderführern verabschiedet, die uns sachkundig und motiviert durch ihre Heimat geführt haben. Nach dem Abendessen wurde noch viel über das Erlebte gesprochen und gelacht. Die neuen bayrischen Coronavorschriften haben uns um 22:00 Uhr ins Bett geschickt. So gab es keine Probleme, um am Sonntag pünktlich gegen 9:30 Uhr Richtung Neu Anspach aufzubrechen. Im Freilichtmuseum "Hessenpark" haben wir alte Gebäude aus ganz Hessen bestaunt, unter anderem die wiederaufgebaute Kirche von Kohlgrund. Kurz nach 14.00 Uhr haben wir nach dem Mittagessen die Heimfahrt angetreten.

Stadtwanderung in Arnsberg am 20. Juni 2020


Manfred Querl

In den vergangenen Monaten hat der Upländer Gebirgsverein e.V. (UGV) einige Stadtwanderungen angeboten. Für diesen Tag bestand der große Wunsch, die Stadt Arnsberg zu besuchen. Denn hier prägen weitläufige Waldflächen das Bild der Stadt und der Umgebung. Auch liegt die Stadt in einem der größten zusammenhängenden Waldgebiete Deutschlands. Der Naturpark Arnsberger Wald ist einmaliges Naturschutzgebiet und lädt mit seinem gut erschlossenen Wanderwegenetz zu reinem Wander- und Naturgenuss ein.

Treffpunkt unseres Ausflugs mit 10 Wanderern war der Knotenbahnhof in Brilon Wald, der von Manfred Querl organisiert wurde. Unter Beachtung der Corona-Regeln fuhren wir mit dem umweltfreundlichen Verkehrsmittel, dem Regionalexpress (RE), zum heutigen Ziel. Mit der Bahn zu fahren wird immer beliebter, oder in der Jugendsprache zu bleiben, es ist richtig cool. Es hat auch viele Vorteile: So bekommt man eher ein Gefühl für die Region, die man besucht. Und während der Zugfahrt kann man sich entspannt zurücklehnen und die Fahrt genießen, oder sich einem guten Buch widmen. Möglich ist aber auch im Internet zu surfen, oder mit Mitwanderer zu plaudern. Dadurch kann die Zeit optimal genutzt werden und kommt stressfrei ans Ziel.

So begann auch für uns die Tageswanderung, ausgeruht und erwartungsfroh. Vom Bahnhof in Arnsberg aus wanderten wir zunächst durch den "kurfürstlichen Thiergarten". Hier sind auch einige vielfältige kulturhistorische Schätze, zu entdecken. Dazu reichen eine Wanderausrüstung und vor allem offene Augen. Dann ging es hinauf zur Stadt. Oben angekommen, führte uns der Weg wieder runter zum Ruhr-Flüsschen. Dort begann auch unser 12 km lange Rundweg. Anfangs nutzen Wanderer und Radfahrer die Strecke gemeinsam. Doch nach ca. 1,5 Kilometer trennen sich die Wege, und wir wanderten durch abwechslungsreiche Wälder mit viel Laubwald und einigen bis zu 400 Jahre alten Eichen und Buchen. Jetzt stiegen wir zum Teufelssiepen hinauf, und erreichten unseren Rastplatz an einem Kohlenmeiler mit Köhlerhütte. Das Landschaftsschutzgebiet Teufelssiepen, mit einer Flächengröße von 1,9 ha, liegt im Stadtgebiet Arnsberg. Und es wurde im Jahre 1998 als Schutzgebiet ausgewiesen. Auf dem leicht hügelig verlaufenden Weg gingen wir weiter zur "Goetheeiche und Schillerbuche". Diese zwei Bäume erreichen ein Alter von 360 bis 380 Jahre, und haben der Talmulde den Namen "Dichtertal" eingebracht. Die Schillerbuche ist 2007 dem Orkan Kyrill leider zum Opfer gefallen. Von hier führte der Weg weiter zur mittelalterlichen Ruine, der Rüdenburg. Die Rüdenburg, auch als "Alte Grafenburg" oder als "Alte Burg" bezeichnet, ist ein Burgrest. Hier konnten wir den Blick auf Arnsberg noch einmal so richtig geniessen. Jetzt war es nicht mehr weit. Vorbei an der Kreuzkapelle und über den Kreuzweg gelangten wir wieder zurück zur Jägerbrücke. Hier endete auch der Rundweg, und wir stiegen wieder zur Stadt auf. Hier gönnten wir uns erst einmal im Biergarten "Altes Backhaus" eine wohltuende Pause.

Am Marktplatz erwartete uns schon die Stadtführerin, die auf markante Gebäude aufmerksam machte, und über die Geschichte von Arnsberg viel zu erzählten wusste. Zum Ende der Führung brachte sie uns noch in Richtung Bahnhof.

Ein schöner, warmer Tag mit vielen Erlebnissen und Eindrücken, ging leider viel zu schnell zu Ende. Doch während der Bahnfahrt konnten wir noch alles einmal Revue passieren lassen. Und wir waren uns schnell einig: Die nächste Stadtwanderung heißt Korbach!

4. Deutscher Winterwandertag vom 22. bis 26. Januar 2020 in Schöneck

Winterwandern im Vogtland


Ein Bericht von Else Kummer

Das Vogtland entdecken, eine neue Region kennenlernen, das war das Ziel der Wandergruppe des Upländer Gebirgsvereins. Schließlich ist Willingen Namensgeber des Deutschen Winterwandertages, und durfte ihn auch schon 2mal ausrichten. Mit 707 Meter ist Schöneck die höchstgelegene Stadt des Vogtlandes, und folgt der Ochsenkopfregion als Gastgeberort. Die Stadt Schöneck und der Verband Vogtländischer Gebirgs- und Wandervereine e.V. waren die Veranstalter des diesjährigen Winterwandertages. Diese Wandertage finden alle zwei Jahre statt und sind vor allem bei Wandervereinen sehr beliebt. Mit Schöneck wurde die Ausrichtung des seit 2014 stattfindenden Wandertages erstmals an eine Region in Sachsen vergeben.

Wir erreichten unser Ziel am Mittwoch gegen Mittag mit 9 Personen, und hatten uns in der Pension Rosenhof eingemietet. Der Organisator dieser Tour war, wie so oft, Rudi Horstmann. Am Nachmittag erkundeten wir den Programmablauf der Veranstaltung, und am Abend nahmen wir am Begrüßungsabend teil. Dabei wurde der Ort Schöneck gebührend vorgestellt, sowie das umfangreiche und abwechslungsreiche Rahmenprogramm erklärt. Im Wanderprogramm waren über 16 verschiedene Touren im Angebot. Dazu gehörten neben Waldwanderungen auch Talsperren-Ausflüge, Schanzentouren, Hundewanderungen sowie Fitness- und Fackelrunden. Alle Wanderungen wurden durch einen der rund 70 ehrenamtlichen Wanderleiter begleitet.

Am nächsten Tag entschied sich ein Teil für die Stadtführung, und die anderen nahmen an der Wanderung teil. Treffpunkt war stets das 770-Meter hoch gelegene IFA Ferienpark-Hotel für alle Wanderungen und Ausflüge. Es ist ein "Familienfreundliches Hotel" mit traumhaftem Panoramablick im Naturpark Erzgebirge. Ganzjährig im Angebot sind vielfältige Freizeit- und Sportmöglichkeiten, Erlebnisbadelandschaft, Beauty und Wellness. Hier wanderten wir auf dem Panorama- und dem Kammweg Erzgebirge-Vogtland. Es sind Qualitätswege in ausgedehnten und heimischen Wäldern. In dieser Mittelgebirgslandschaft kann man die "Natur so richtig spüren"!

Damit die Füße auch mal Pause bekamen, fuhren wir am nächsten Morgen mit dem Bus ins nördliche Vogtland. Hier erwartete uns ein besonderes Highlight, die Göltzschtalbrücke im sächsischen Vogtlandkreis. Sie ist die größte Ziegelsteinbrücke der Welt. Das Viadukt hat eine Länge von 574 Meter, 81 Bögen auf vier Etagen, und die Höhe beträgt 78 Meter. Die Brücke ist das stolze Wahrzeichen des Vogtlandes, und überspannt zweigleisig das Tal der Göltzsch auf der Bahnstrecke Leipzig–Hof. Noch heute rauschen tagtäglich Züge wie Spielzeugeisenbahnen über den 165 Jahre alten Koloss. Danach folgte ein Besuch in der Manufaktur Plauer Spitzen, und ein erlebnisreicher Tag ging erschöpft zu Ende.

Doch am nächsten Morgen waren wir wieder alle fit, und wussten die zusätzlichen Wanderungen auch sehr zu schätzen. So gab es jeden Abend eine Fackelwanderung mit dem "Moosmann" zur Meiler-Hütte. Hier erwartete uns ein Lagerfeuer und musikalische Unterhaltung. Bei der alternativen Wanderung führte die Wanderung zur roten Mulde. Dort kehrten wir in der Alpenverein-Hütte ein, und ließen es uns mit heißem Tee und guter Verpflegung bei einem Lagerfeuer und guter Musik gutgehen.

Ein weiteres Angebot war Muldenberg. Bei klarer Schneeluft verlief der Weg durch Wälder und Seenlandschaft. Ziel und Einkehr war die originelle Flößer Hütte.

Am Samstag unternahm die UGV-Abteilung selbständig eine kürzere Wanderung. Denn die Abschiedsveranstaltung am Abend stand erwartungsvoll im Blickpunkt des Tages. Und wir wurden auch nicht enttäuscht. Zwar war die "Wandermuskulatur" in den letzten Tagen stark strapaziert worden, dafür war der Abschlussabend für die Lachmuskeln ein verdienter Ausgleich. So spielte eine 2 Mann-Kapelle flotte Melodien. Als Belustigung trugen die Musiker beide einen zweiten künstlichen Kopf auf dem Kopf. So war ihr Gesicht kaum sichtbar, und nicht zu erkennen. Hier wurden auch Bilder von den vorherigen Wandertagen gezeigt, und der nächste Wintertag Bischhofsgrün benannt.

Am letzten Tag blieb noch der Wunsch, nach Klingenthal zur Vogtland Arena zu wandern, um die Großschanze mit der zwei Hektar große Veranstaltungsfläche im Auslaufbereich zu besichtigen. Sie gesehen zu haben, ist für die Upländer ein regelrechtes "Muss". Doch Fazit war: Für uns ist – wie kann es auch anders sein - unsere Mühlenkopfschanze die aller Schönste!

Am Montagmorgen hieß es wieder "Koffer packen" und ab nach Hause. Die Stadt Schöneck hat den Winterwandertag gut gemeistert, und wir alle haben diese Tage genießen können. Deshalb auch ein dickes Lob nach Schöneck!