Rundwanderwege um Willingen

Willingen und seine herrliche Umgebung lassen sich auf zahlreichen Wanderwegen erkunden. Sie sind zwischen 7 und 14 Kilometer lang und gut zu begehen. Startpunkt der Wege ist die Wandertafel am Besucherzentrum. Ab hier sind alle Wanderstrecken markiert und führen Sie wieder zu Ihrem Ausgangspunkt zurück.
W1: Strycktal – Mühlenkopfschanze – Paradies – Waldlehrpfad [ 11 km ]
Dieser Weg führt uns zunächst die Straße "Am Hagen" hinunter bis zum Stryckweg. Hier gehen wir dann den Wanderweg entlang des Itterbachs in den Ortsteil Stryck. Gegenüber dem ehemaligen Forstamt biegt der Weg links ab und nach ca. 400 m erreichen wir den Auslauf der Mühlenkopfschanze, der größten Sprungschanze der Welt. Weiter geht es durch das romantische Strycktal bis hin zum sogenannten "Waschkump". Jetzt geht es ca. 1,5 km aufwärts durch das "Paradies". Oben angekommen auf einer Höhe von ca. 780 m NN geht es rechts ab auf den Rückweg. Durch Tannen- und Mischwald führt uns der Weg, und nach ca. 3 km erreichen wir wieder die Mühlenkopfschanze, diesmal allerdings den Anlaufturm. Talwärts führt uns nun der Weg, und nach einer scharfen Rechtskurve biegen wir links ab auf den Waldlehrpfad. Unterhalb des Wild- und Freizeitparks sieht man dann wieder Willingen im Tal.

W4: Rundwanderung über die Heide und Goldpfad [ 14 km ]
Zunächst führt uns dieser Wanderweg in Richtung Ettelsberg-Kabinenbahn. Dort biegt man links ab, bis auf den 2. Querweg am Ettelsberg, auf den wir rechts weiterwandern. Nachdem man ein Waldstück durchlaufen hat, erreichen wir das Ruthenartal. Hier geht es steil nach oben bis hin zur "Großen Grube", wo Sitzgruppen zur Rast einladen. Auf einer Höhe von ca. 800 m führt der Weg nun weiter bis hin zum "Lütteke Feld" und der Hoppecke-Quelle. Ab hier gehen wir am Rande des Naturschutzgebietes "Große Heide" und Goldpfad ca. 2 km auf dem Uplandsteig. Dann biegt unser Wanderweg rechts ab und führt durch den "Keller" und das Hoppecketal zurück nach Willingen.

W6: Eine Rundwanderung durch das Strycktal und Ettelsberg [ 13 km ]
Links an der Eislaufhalle vorbei beginnt die Wanderung und führt über den Kalbesnacken in den Ortsteil Stryck. Auf der linken Seite des Strycktals, vorbei an der Mühlenkopfschanze, geht es entlang durch das Tal leicht aufwärts bevor die Steigung entlang des Naturschutzgebietes "Alter Hagen" zunimmt, aber dennoch gut zu laufen ist. Auf der Höhe treffen wir dann wieder auf den Uplandsteig und den Rothaarsteig, denen wir nun in Richtung Lütteke Feld folgen. Am Streit verlassen wir die Steige und folgen nun den W6 weiter, er führt bis zur "Großen Grube" und dann über den Ettelsberg, vorbei am Hochheideturm, in Serpentinen den Ettelsberg hinab zurück zum Ausgangspunkt.

W8: Rundwanderung über den Treis und Hohen Eimberg [ 13 km ]
Die Wanderung führt uns zunächst durch Willingen und folgt dem Uplandsteig bis zum Treis. Während der Uplandsteig oberhalb des Ortes dann rechts abbiegt, führt der Weg links herum hinauf auf die höchste Erhebung des Treis, dem "Hohen Eimberg" mit 804 m NN. Lange Zeit geht die Trasse dann auf der Grenze zwischen Hessen und NRW. Diesen Grenzweg verlassen wir dann beim sogenannten "Butterbaum", einer alten Buche, deren Überreste heute noch teilweise sichtbar sind. Bald schon wird auf dem Weg talwärts die kleine Siedlung "Lommerke" sichtbar. Nach dem Überqueren der Landesstrasse geht der Weg weiter am Fuße des Burgrings (eine alte Wallanlage) auf dem Pilgerweg Schwalefeld-Willingen zurück.

W9: Rundwanderweg um den Orenberg und Iberg [ 7 km ]
Ein relativ kurzer, aber anspruchsvoller Wanderweg, bei dem einige stärkere Steigungen zu bewältigen sind. Zunächst geht es auch hier talwärts Richtung Viadukt und Golfplatz. Nach der Querung der Bundestrasse 251, geht es am Orenberg entlang zum Wakenfeld. Über freie Feldflur gelangen wir auf den Gipfel des Orenberges, dessen Kreuz man schon vom Ort aus sehen konnte. Durch den Sattel zwischen Iberg und Orenberg führt der Weg um den Iberg herum, vorbei am Kriegerdenkmal und an der Halde der Schiefergrube wieder zurück in den Ort.